Blizzard – versunken im Schnee

Aus aktuellem Anlass (wie man so schön sagt), schiebe ich einen Blogeintrag zum Ereignis des noch jungen Jahres in Amerika ein. Der schon vor Tagen angekündigte Blizzard hat uns erreicht. Mit ihm kam Schnee… Massen an Schnee. So viel Schnee, dass die Ostküste der USA für kurze Zeit still stand. Mehrspurige Straßen waren nicht befahrbar und die Geschäfte hatten geschlossen, aber die Amerikaner waren natürlich vorbereitet. Schon Tage zuvor wurden die Supermarktregale leer gekauft, sodass Hauptnahrungsmittel wie Brot, Milch und Eier kaum noch zu kriegen waren. Was zuerst übertrieben schien, stellte sich am Samstag jedoch als weise Vorbereitung heraus. Es schneite und schneite bis ich an manchen Stellen kniehoch, an anderen hüfthoch im Schnee stand. Nur noch mutige haben sich raus auf die Straße getraut. Amerika stand still.

Schon am Tag danach schien die Sonne wieder und der Schnee fing langsam an zu schmelzen, aber es wird wohl viele Tage Sonnenschein brauchen, um diese Massen an Schnee zum Schmelzen zu bringen. Die Straßen sind jedenfalls wieder frei, gezäumt von Wänden riesen großer Schneeberge. Man erkennt seine eigene Nachbarschaft kaum noch wieder, wird doch alles von überdimensionalen Schneehaufen verdeckt.

Da wir den Blizzard nun gut ohne Unfälle oder Stromausfall überstanden haben, bleibt mir nur zu sagen, dass es aufregend war, diesem Ereignis beizuwohnen. Es herrschte absoluter Ausnahmezustand und wahrscheinlich werde ich diesen Tag nie wieder vergessen.

 

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