Shoppingrausch – Minimalismus – Kleiderkreisel

Nun ist seit meinem letzten Blogpost doch mehr Zeit vergangen als ich wollte.
Nach meiner Ankunft zurück in Deutschland hieß es für mich Freunde und Familie treffen, Uni Dinge klären und natürlich Schrank ausmisten. Schließlich ist es gerade zu unmöglich in den USA shopping abstinent zu bleiben. Auf die Shopping Räusche folgten dann meine persönlichen Hürden.

Hürde Nr. 1 – Aussortieren
Muss man wirklich alles mit zurück nach Deutschland nehmen? Meine Mission „Ausmisten“ begann schon vor Ort. In Amerika geshopptes musste selbstverständlich mit, das muss ich nicht erklären.
Einen Großteil meiner Dinge aus Deutschland blieben dort. Kleiderspende. Schließlich hatte ich mir vorgenommen, mein Hab und Gut ab jetzt ein wenig zu reduzieren. Man braucht keine 5 Übergangsjacken, keine 3 paar schwarze Stiefel und auch keine 20 Tücher. Vor nicht allzu langer Zeit war ich davon überzeugt, genau das zu brauchen. In den 7 Monaten Amerika hingegen kam ich mit sehr viel weniger zurecht und ich habe entgegen meiner Erwartung nichts vermisst. Es war geradezu befreiend morgens schnell aus einer feinen Auswahl auszusuchen. Mein Vorhaben war beschlossen; ab jetzt verfolge ich Kleiderminimalismus.


Hürde Nr. 2 – Koffer Packen
Trotz ganzem Wäschekorb Kleiderspende, gab es da ein (nennen wir es) Fehlverhältnis zwischen dem Volumen meines Koffers und den Dingen, die wieder mit nach Hause wollten. Mein Endresultat war ein Koffer, den die Airline als Übergepäck deklarieren musste, ein 16 kg schwerer Handgepäckkoffer und eine volle Reisetasche, die ich kaum alleine heben konnte, plus Handtasche natürlich. Wo war mein Vorhaben „Minimalismus“ geblieben? Zu meiner Verteidigung möchte ich an dieser Stelle nur kurz anmerken, dass ein nicht unerheblicher Teil meines Gepäcks mit Geschenken für die Daheimgebliebenen gefüllt war. Trotzdem fragte ich mich manchmal selbst „Was hast du getan?“. Eine Erkenntnis blieb: Das Vorhaben Minimalismus war zu spät beschlossen worden.
Dass der Transport meiner schwergewichtigen Koffer und Taschen von A nach B Hürde Nr. 2b war, ist überflüssig zu erwähnen.


Hürde Nr. 3 – Heimischer Schrank
Zuhause angekommen, stellte ich erschreckend fest, dass mein Kleiderschrank ja schon längst voll war. Wohin mit den neuen Sachen? Raus mit den alten! Tage verbrachte ich damit alles auszusortieren. Was ich in der letzten Saison nicht anhatte, flog raus. Alte „Ladenhüter“ mussten weichen. Schließlich habe ich tolle neue Sachen mitgebracht, gegen die meine alten Klamotten den kürzeren zogen. Mein Kleiderschrank entschlackte sozusagen durch Radikaldiät. Das Ergebnis ist der Traum jeder Frau: Ein sortierter Schrank mit tollen Kleidern! Davor lag jedoch ein kleiner Mount Everest mit aussortierten Dingen. Da half nichts; ich sortierte in zwei Stapel. Der eine ging als Spende an die Flüchtlinge, die Unterschlupf in unserer schönen Stadt suchen und den anderen habe ich bei Kleiderkreisel rein gestellt.
Kleiderkreisel? Eine Second-Hand Kauf- und Tauschbörse im Internet. An die Schneiderpuppe, Foto und rein damit ins Internet. Dort verkaufe ich vor allem Dinge, die ich kaum getragen habe oder selbst für teures Geld gekauft habe.

Habe ich Euch mit meinen Musteroutfits auf den Fotos neugierig gemacht und ihr habt Lust bekommen durch meinen Schrank zu stöbern? Ihr findet mich über diesen Link annisope @ Kleiderkreisel. Vielleicht ist ja was für Euch dabei.

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