Orient Throwback

Mein letzter Urlaub vor Mexiko war eine kleine Tour durch den Orient, die uns durch drei Länder und vier Städte führte. Dubai und Abu Dhabi durften da natürlich nicht fehlen. Oman und Bahrain komplettierten unseren Urlaubsplan… vor allem der Oman perfektionierte ihn.
Dieses Land wirkt wie ein Traum aus tausend und einer Nacht, dem man in der Hauptstadt Maskat ein Stück näher kommt. Seine größte Sehenswürdigkeit, die Sultan Qabus Moschee ist so schön, dass das ganze Gelände gerade zu unwirklich scheint. Um sie betreten zu dürfen, muss man seinen Körper komplett bedecken; als Frau auch den Kopf. An solche Details muss man natürlich schon beim Kofferpacken zuhause denken, damit man nicht gezwungen ist, eine Sehenswürdigkeit aufgrund von „unangemessener“ Kleidung auszulassen.

Der al Alam Palast stand als nächstes auf unserer „Oman To Do List“. Durch einen Zaun kommt man nicht sehr nah an das ebenfalls mit viel Gold verzierte Staatsgebäude heran, aber es ist nahe am Meer in wunderschöner Landschaft gelegen.
Nicht weit weg an der Promenade befindet sich der Mutrah Souq, ein Basar mit orientalischen Gewürzen, bestickten Tüchern in allen Farben und allem, was man sich sonst auf so einem Markt vorstellt.
Damit endete unsere erste Station schon und es ging weiter ins nächste Land.

Die Vereinigten Arabischen Emirate warteten auf uns.
Das erste Emirat Dubai ist eins der Superlative. Die Stadtgrenzen sind nicht mal zu erahnen. Angefangen haben wir auf dem Souk in der Altstadt, die im Vergleich zum modernen Dubai wie ein anderes Universum wirkt. Ein kleines Boot brachte uns über den Creek in den Teil, für den Dubai bekannt ist.

Das Wahrzeichen, Burj Khalifa steht in schönster Umgebung. Um das höchste Gebäude der Welt wurden riesige Pools angelegt, über die man mit kleinen Brücken zu Hotels und Shopping-Centern gelangt. Obwohl es gigantisch ist, erinnert es ein klein wenig an Venedig im Orient. Die Dubai Mall ist direkt am Burj Khalifa angebunden und ist so groß, dass man sich nur zu leicht verlaufen kann. Ein eigenes Aquarium durfte da natürlich nicht fehlen.
In der Mall of the Emirates kann man zwar keine Fische beobachten, aber dafür Ski fahren. Bei einer Außentemperatur von 40-50 Grad eine willkommene Abwechslung.

Mein Dubai Highlight war jedoch das Hotel Jumeirah Al Qasr, ein weiteres orientalisches Venedig und ein Ort, an dem man den Trubel der Megametropole hinter sich lassen kann. Hübsche kleine Läden, Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein, Gondelboote fahren auf den Kanälen der Hotelanlage umher und der Blick auf Burj al Arab ist einmalig.
Ein Abstecher zu diesem Wahrzeichen Dubais durfte natürlich auch nicht fehlen. Leider kommt man nicht sehr nah an das berühmte Gebäude dran und unser Plan einen Cocktail in der Bar oben im Hotel zu trinken, ging auch nicht auf.
Von dem daneben gelegenen Strand Jumeriah Beach hatte man aber einen super Blick auf das Luxushotel und konnte bei der Gelegenheit gleich seine Füße ins kühle Nass halten.

Den schöneren Stadtstrand hat aber Abu Dhabi. Obwohl es die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate ist, ist sie deutlich kleiner; ein wenig bescheidener und dennoch luxuriös, modern.
Im Heritage Village haben wir unseren Tag in Abu Dhabi begonnen. Das Oasendorf zeigt das Leben, wie es war bevor der große Ölboom und mit ihm das viele Geld kam. Alte Handwerkskünste, ursprüngliche Architektur und andere Ausstellungsstücke versetzen die Touristen in vergangene Zeiten. Dieser friedliche und idyllische Ort ist ein absolutes must-see und liegt auf einer Halbinsel, von der man einen super Blick auf die Skyline hat.

Einen anderen, einmaligen Ausblick über ganz Abu Dhabi hatten wir auf der selben Halbinsel und zwar in der Marina Mall. Der Name täuscht nicht; es ist in erster Linie ein Einkaufscenter, aber wir waren an diesem Tag nicht zum Shoppen dort. Ein gläserner Aufzug brachte uns 110 Meter in die Höhe in ein Restaurant, von dem wir eine 360° View über ganz Abu Dhabi hatten. Besonders auf das Emirates Palace Hotel, in dem schon die Girls von Sex and the City nächtigten, hatten wir einen super Blick.
Schon die Fahrt in dieses glamouröse Hotel hielt, was der Ruf verspricht; die Auffahrt lang und hübsch angelegt, der Empfang überfreundlich und die Hotelhalle übersät mit Gold. Ein Goldautomat, der kleinere bis größere Goldbarren für den täglichen Bedarf ausspuckt, darf da natürlich auch nicht fehlen.

Ein Land fehlte uns bis dahin aber noch auf unserer Tour. Mit Bahrain und seiner Hauptstadt Manama erreichten wir unseren letzten Anlaufpunkt. Die berühmte Formel-1 Strecke ließen wir aus und besuchten dafür das Bahrain World Trade Center, das für sein eigene Windkraftanlage bekannt ist. Auch dort befindet sich eine exklusive Shoppingmall im Erdgeschoss, aber wir entschieden uns für einen Souk im ursprünglichen Teil der Stadt. Der Basar zieht sich durch ganze Straßenzüge und bietet alles, was das Herz begehrt.

Ach, das war eine schöne Reise, ein Abstecher in eine andere Welt und für immer unvergesslich.

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