Havre de Grace – Baltimore – Annapolis

Der Vorteil mit dem Auto in Amerika unterwegs zu sein, ist dass man sofort überall anhalten kann und so auch Städte zu sehen bekommt, die man sonst nie besucht hätte, weil sie nicht mal im Reiseführer erwähnt werden.

So geschehen. Letztes Wochenende hielten wir in dem kleinen, verschlafenen, aber unglaublich hübschen am Meer gelegenen Örtchen „Havre de Grace“. Ein netter Leuchtturm Wärter hat sich so über Besuch aus Deutschland gefreut, dass wir sogar die Spitze des (eher kleinen) Leuchtturms erklimmen durften. Der Charme dieser kleinen Stadt war wirklich unbeschreiblich!  Auch wenn sich eine weite Reise für den „Hafen der Dankbarkeit“ wohl eher nicht lohnt, sollte man ihn doch besuchen, wenn man gerade zufällig in der Nähe ist.

Weiter ging die Reise nach Baltimore, einer deutlich größeren Hafenstadt im Osten Amerikas, die allerdings mit deutlich weniger Charme glänzt. Baltimore ist sehr auf Touristen ausgerichtet und die Armut scheint dort groß zu sein. Nirgendwo sonst in den USA kamen bisher Menschen auf uns zu und haben uns um Geld oder Essen gebeten. Mit dem Hotel hatten wir allerdings großes Glück. Das „RL Baltimore Inner Harbor“ kommt mit schlichter aber moderner Coolness daher. Wir haben uns einfach pudelwohl gefühlt.
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