Ellis Island

Nachdem wir uns nur schweren Herzens von der Freiheitsstatue getrennt haben, brachte uns das Boot von Liberty Island zur benachbarten Ellis Island. Das darauf angesiedelte Einwanderungsmuseum und ehemalige Anlaufstelle Millionen Einwanderer, ist allerdings kein bisschen weniger beeindruckend. Eine Audio-Tour führt die Besucher durch verschiedene Ausstellungen des Museums und erklärt woher die Einwanderer kamen, welche Reise sie auf sich nahmen und was sie hier in Amerika erwartete. Zum Teil sind die Geschichten und Dramen, die sich auf der kleinen Insel abgespielt haben, sehr bewegend. Jede einzelne Ausstellung zeigt eine andere Immigrationsperiode, von der Einwanderungswelle 1880 bis heute, und schafft es so die Besucher in die Zeit sowie das Gefühlschaos der Einwanderer zurück zu versetzen. Die Ausstellungsstücke waren besonders interessant und umfassten Münzen verschiedenster alter Währungen, Gepäckstücke, Tafeln in allen möglichen Sprachen sowie Steinwände, die von Wartenden bemalt wurden. Eine Ausstellung war spannender als die andere, sodass wir fast das letzte Boot verpasst haben, das uns zurück nach Manhattan bringen sollte.

 

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Statue of Liberty

Sie ist das Symbol New Yorks, wenn nicht  sogar ganz Amerikas. Majestätisch steht sie da auf ihrer eigenen Insel, zu der wir mit einem kleinen Bötchen gefahren sind. Schon die Überfahrt war toll, die Skyline Manhattans im Rücken auf die Freiheitsstatue zu fahrend. Obwohl uns von vielen Seiten gesagt wurde, eine Überfahrt zur Liberty Island würde sich nicht lohnen, bleibt mir an dieser Stelle nur zu sagen, dass sich das absolute Gegenteil bewies.
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Eine Cronut Experience in Soho

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Nach unserem Besuch im Schokoladenparadies, berichte ich Euch heute von einer anderen Schlemmerreise – unserer Cronut Experience im Herzen von New York.

Schon vor Wochen haben wir uns das begehrte Gepäck vorbestellt, um uns morgens nicht stundenlang in eine Schlange Wartender anstellen zu müssen. Die Kombination aus Croissant und Donut erfreut sich immer noch größter Beliebtheit, obwohl das Trendgebäck schon 2013 erfunden wurde. Das Café ist so unscheinbar in Soho gelegen, dass es nur zu schnell übersehbar ist. Doch meterlange Schlangen wartender Feinschmecker, die sich am Morgen für Cronuts und am Nachmittag für die neue kreative Erfindung „Cookie Shot“ anstellen, verraten, dass es hier etwas ganz besonderes geben muss.

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New York im vorweihnachtlichen Zauber

New York im Advent. Auch wenn es wohl kaum vorstellbar ist, gewinnt die niemals schlafende Stadt vor Weihnachten noch an Leben. Besucher aus der ganzen Welt kommen zum Weihnachtsshopping in die Weltmetropole. Jedes Haus, jedes Geschäft ist innen wie außen weihnachtlich geschmückt. An jeder Ecke bilden sich Menschenschlangen, die sich für irgendetwas anstellen; für Schlittschuhfahren auf einer der vielen Eisflächen in der Stadt, für ein Foto ihres Kindes auf dem Schoß des Weihnachtsmannes oder oder oder. New York ist wirklich voll vor Weihnachten, alles dauert ein kleines bisschen länger und die Besinnlichkeit kommt etwas zu kurz. Trotzdem gewinnt die Stadt einen ganz besonderen Zauber, der so wohl nur vor Weihnachten entsteht. Alles blinkt, alles scheint; so wie DER Anziehungspunkt New Yorks zu dieser Zeit, der berühmte Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center. Steht man vor dem Baum mit der winzigen Eislaufbahn darunter und dreht sich rum, kann man an einer tollen Lichtershow an der Hauswand des gegenüber liegenden Kaufhauses teilhaben.

Manhattan bietet seinen Besuchern drei Weihnachtsmärkte. Der Weihnachtsmarkt im Bryant Park hinter der Public Library hat eine eigene Eislaufbahn. Die „Buden“ sind eher kleine Glashäuser, die im Dunkeln wirklich toll aussehen. Dennoch hat es nur wenig mit der Gemütlichkeit eines klassisch deutschen Weihnachtsmarktes zu tun.

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Roosevelt Island Tram

Mein kurzer Blogpost widmet sich heute einem echten New York Geheimtipp.

Die Roosevelt Island Tram ist eine Seilbahn, die mehrmals in der Stunde zwischen Manhattan und Roosevelt Island hin und her pendelt und nur wenige Passagiere transportiert, unter ihnen kaum Touristen. Die Fahrt führt über Straßen Manhattans, direkt an Hochhäusern (der Blick in die kleinen New Yorker Apartments ist zugegebenermaßen super interessant) sowie der Queensboro Bridge vorbei und endet nach der East River Überquerung auf Roosevelt Island.
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Brooklyn & Williamsburg

Brooklyn, ein jahrelang unterschätzter und vernachlässigter Stadtteil, erstrahlt heute in seiner aller schönsten Blüte. Das jedenfalls durfte ich am vergangenen Wochenende feststellen als ich einen Ausflug auf die andere Seite des East Rivers wagte. Seit diesem Tag bin ich großer Brooklyn Fan.

Wie könnte es auch anders sein, begann mein Tag doch mit einem Spaziergang über die berühmte Brooklyn Bridge, die die beiden Stadtteile auf so majestätische Weise miteinander verbindet. Die Aussicht von der Brücke auf Skyline, One World Trade Center und die ebenfalls hübsche Manhattan Bridge ist einfach toll. Die Gegend um die beiden nicht weit voneinander entfernten Brücken zieht mit ihrer ganz eigenen, unaufgeregten aber super schönen Art viele Familien in diesen Teil der Stadt. „Down under the Manhattan Bridge Overpass“ oder kurz „Dumbo“ ist sehr viel lässiger aber nicht weniger modern als Manhattan. Ein wirklich schöner Anblick ist zum Beispiel das verglaste „Jane´s Carousel“ neben dem gemütlich angelegten Ferry Park. Zwei tolle, individuelle Geschäfte, die ich auf meiner Tour entdeckt habe, sind der P.S. Bookshop und der West Elm Market. Schaut vorbei, trinkt einen Kaffee und stöbert durch die Regale voller wunderbarer Unikate.


Mit der Subway ging es für mich weiter Richtung Williamsburg, ein Stadtteil, der zu Brooklyn gehört, im Vergleich zu den schlicht-eleganten Brooklyn Heights aber doch eher schrill und vor allem bunt ist. In den letzten Jahren hat sich dieser Teil New Yorks sozusagen zur Hipster Hochburg entwickelt. Und in der Tat, die Bärte wurden länger und die Dichte der Brillenträger höher.

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Die drei New Yorker Riesen

Bei einem Besuch in New York muss man sich oft für eine der drei berühmten Plattformen entscheiden, um die niemals schlafende Stadt von oben zu bestaunen. Ich hatte das Glück auf allen drei gewesen zu sein.

Hier mein Vergleich.

Das Empire State Building ist DAS Wahrzeichen New Yorks und relativ mittig gelegen. Es ist die einzige der drei Plattformen, von der man das meiner Meinung nach schönste Gebäude New Yorks wirklich gut sehen kann, das Chrysler Building. Aber es hat einen entscheidenden Nachteil, man sieht das Empire State Building selbst natürlich nicht und die Sicht ist durch einen Drahtzaun nicht ganz so perfekt. Im Vergleich zu den anderen beiden Plattformen, ist die des Empire State Buildings auch relativ klein. Aber man hat einen super Blick auf Downtown und last but not least kann man von sich behaupten auf DEM Wahrzeichen New Yorks gewesen zu sein.


Das Rockefeller Center ist von außen betrachtet das wohl unscheinbarste der drei Tower und hat den Vorteil, dass man die anderen zwei wichtigen Wahrzeichen von dort aus sieht. Besonders das Empire State Building, genauso wie der Central Park, sind so nah gelegen, dass man einen tollen Blick auf beides hat. Weiterlesen

Chelsea Market & High Line

Chelsea Market ist ein toller Ort voller Kreativität inmitten der Riesenmetropole New York. Im Grunde ist es „nur“ eine Markthalle in altem Industriedesign aber voller individueller Läden, in denen man schöne Einzelstücke kaufen kann, die man in Mainstream Einkaufsmeilen nicht findet. So gibt es tollen handgefertigten Schmuck, kreative Mode von lokalen Designern und super schöne Kunstdrucke, von denen ich gerne so einige Stücke mit nach Hause genommen hätte.
Auch das Essen dort ist einfach super individuell und kreativ. Im Gegensatz zu den in Amerika so beliebten Burgerketten ist das Essen auf dem Chelsea Market gesund, vielfältig und stammt aus lokalem Anbau. Das Angebot umfasst so gut wie alle Küchen dieser Welt und wird auf die verrückteste Weise zusammen kombiniert. Wo sonst findet man mexikanisch-japanische Fusionsküche?

Direkt neben dem Chelsea Market verläuft die „High Line“, eine still gelegte Hochbahntrasse, die mehr als zwei Kilometer zwischen Hochhäusern entlang führt und wie ein „Fluchtweg“ aus dem New Yorker Alltag wirkt. Der hochgelegte Pfad wurde mit vielen Pflanzen und gemütlichen Sitzgelegenheiten am Rand hübsch angelegt und lässt den Besucher vergessen, in der Stadt zu sein, die niemals schläft. Ab und zu begegnet man auf der Strecke einem Getränke- oder Eisverkäufer, der den Aufenthalt noch angenehmer macht. Ihr seht, diese Ecke New Yorks ist wirklich im doppelten Sinne sehenswert.