Ein Tag am Meer – New Jersey´s Seaside

Mein letztes Wochenende in den USA ist nun schon einige Zeit her. Es war trotzdem zu schön, um Euch nicht davon zu erzählen. Ende Februar hieß es also ab ans Meer und Abschied nehmen von dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. In Asbury Park ging es los; ein Touristenort, der im Wintermonat natürlich total ausgestorben war. So hatten wir den Strand trotz bestem Wetter im Grunde für uns alleine.

Auf dem Weg Richtung Süden sind wir an den schönsten Strandhäusern vorbei gefahren. In jedes einzelne wären wir am liebsten sofort eingezogen… wäre da nur nicht mein Flug zwei Tage später gewesen. Ende Februar wurden die Villen noch sommerfit gemacht, damit ihre Bewohner spätestens zum Springbreak wieder darin urlauben können.  Weiterlesen

Sieben Monate USA – mein Fazit

Schon ist sie rum, meine Zeit in Amerika. Sieben Monate, die wie im Flug vergingen. Geblieben sind einmalige Erinnerungen, unvergessliche Momente, unbezahlbare Erfahrung und jede Menge tolle Fotos, die mich beim Anschauen immer wieder in die USA zurück bringen.

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Zurück in Deutschland stellt sich aber die Frage, was ich aus dem Blog mache.
Löschen? Im Internet stehen lassen? Weiterführen?
Weiterführen! Mit was, weiß ich selbst noch nicht. Vielleicht blogge ich über vergangene Reisen, über meinen Alltag oder ich philosophiere ein bisschen vor mir her… vielleicht wird es auch einfach ein Mix aus all dem oder ich beschließe nach einiger Zeit, ihn doch aufzugeben. Schaut immer mal wieder vorbei, um zu erfahren, wie es mit annisope weitergeht.
Den Look habe ich schon angepasst… ich hoffe Euch gefällt´s.

Ellis Island

Nachdem wir uns nur schweren Herzens von der Freiheitsstatue getrennt haben, brachte uns das Boot von Liberty Island zur benachbarten Ellis Island. Das darauf angesiedelte Einwanderungsmuseum und ehemalige Anlaufstelle Millionen Einwanderer, ist allerdings kein bisschen weniger beeindruckend. Eine Audio-Tour führt die Besucher durch verschiedene Ausstellungen des Museums und erklärt woher die Einwanderer kamen, welche Reise sie auf sich nahmen und was sie hier in Amerika erwartete. Zum Teil sind die Geschichten und Dramen, die sich auf der kleinen Insel abgespielt haben, sehr bewegend. Jede einzelne Ausstellung zeigt eine andere Immigrationsperiode, von der Einwanderungswelle 1880 bis heute, und schafft es so die Besucher in die Zeit sowie das Gefühlschaos der Einwanderer zurück zu versetzen. Die Ausstellungsstücke waren besonders interessant und umfassten Münzen verschiedenster alter Währungen, Gepäckstücke, Tafeln in allen möglichen Sprachen sowie Steinwände, die von Wartenden bemalt wurden. Eine Ausstellung war spannender als die andere, sodass wir fast das letzte Boot verpasst haben, das uns zurück nach Manhattan bringen sollte.

 

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Statue of Liberty

Sie ist das Symbol New Yorks, wenn nicht  sogar ganz Amerikas. Majestätisch steht sie da auf ihrer eigenen Insel, zu der wir mit einem kleinen Bötchen gefahren sind. Schon die Überfahrt war toll, die Skyline Manhattans im Rücken auf die Freiheitsstatue zu fahrend. Obwohl uns von vielen Seiten gesagt wurde, eine Überfahrt zur Liberty Island würde sich nicht lohnen, bleibt mir an dieser Stelle nur zu sagen, dass sich das absolute Gegenteil bewies.
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Eine Cronut Experience in Soho

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Nach unserem Besuch im Schokoladenparadies, berichte ich Euch heute von einer anderen Schlemmerreise – unserer Cronut Experience im Herzen von New York.

Schon vor Wochen haben wir uns das begehrte Gepäck vorbestellt, um uns morgens nicht stundenlang in eine Schlange Wartender anstellen zu müssen. Die Kombination aus Croissant und Donut erfreut sich immer noch größter Beliebtheit, obwohl das Trendgebäck schon 2013 erfunden wurde. Das Café ist so unscheinbar in Soho gelegen, dass es nur zu schnell übersehbar ist. Doch meterlange Schlangen wartender Feinschmecker, die sich am Morgen für Cronuts und am Nachmittag für die neue kreative Erfindung „Cookie Shot“ anstellen, verraten, dass es hier etwas ganz besonderes geben muss.

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Hershey – eine Schokoladenwelt

Nach einer kleinen Schneepause, kommt heute der versprochene Blogpost über das Schokoladenparadies Hershey´s.
So unbekannt Hershey in Deutschland ist, so beliebt ist es in Amerika. Der Erfinder und Gründer der gigantischen Schokoladenmarke hat sich mit einer kleinen Stadt namens „Hershey“ mit heutigen Attraktionen wie Schokoladenwelt, Erlebnispark und weiteren schokoladigen Highlights ein eigenes Paradies geschaffen. Der Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“ erwacht in dieser Stadt zum Leben. Wir haben uns die „Chocolate World“ angeschaut und waren begeistert.  Weiterlesen

Blizzard – versunken im Schnee

Aus aktuellem Anlass (wie man so schön sagt), schiebe ich einen Blogeintrag zum Ereignis des noch jungen Jahres in Amerika ein. Der schon vor Tagen angekündigte Blizzard hat uns erreicht. Mit ihm kam Schnee… Massen an Schnee. So viel Schnee, dass die Ostküste der USA für kurze Zeit still stand. Mehrspurige Straßen waren nicht befahrbar und die Geschäfte hatten geschlossen, aber die Amerikaner waren natürlich vorbereitet. Schon Tage zuvor wurden die Supermarktregale leer gekauft, sodass Hauptnahrungsmittel wie Brot, Milch und Eier kaum noch zu kriegen waren. Was zuerst übertrieben schien, stellte sich am Samstag jedoch als weise Vorbereitung heraus. Es schneite und schneite bis ich an manchen Stellen kniehoch, an anderen hüfthoch im Schnee stand. Nur noch mutige haben sich raus auf die Straße getraut. Amerika stand still.

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Harrisburg – Hauptstadt Pennsylvanias

Harrisburg ist ziemlich verschlafen, bedenkt man, dass es die Hauptstadt eines Bundesstaates ist. Nach dem Unfall im Atomkraftwerk 1979 und finanziellen Problemen in den letzten Jahren hat die Stadt harte Zeiten hinter sich, aber für einen Samstag war es geradezu ausgestorben.

Das Stadtbild ist mit vielen Backsteingebäuden und dem Kapitol als Highlight der Stadt trotzdem wunderschön. Einem glücklichen Zufall verdanken wir es, dass wir einer Tour durch das Kapitol teilhaben durften und das war wirklich beeindruckend. Schon die Eingangshalle mit freiem Blick zur Kuppel hätte prachtvoller nicht sein können. Ein Raum nach dem anderen war pompöser mit Gold und anderen Kunstwerken verziert als der vorherige. So wurden wir durch den Senat, das „House of Representatives“ und den obersten Gerichtshof von Pennsylvania geführt; waren dort, wo die wichtigen Entscheidungen für den Bundesstaat getroffen werden, der momentan mein Zuhause für sieben Monate ist.

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Christmas Holidays

Schon Wochen vor Weihnachten begannen die Amerikaner jede Ecke ihres Landes weihnachtlich zu schmücken… glänzend, blinkend, glitzernd in allen nur denkbaren Farben. Im Grund konnte man gar nicht darum herum kommen, in Weihnachtsstimmung versetzt zu werden. Aus jedem nur vorhandene Lautsprecher erklangen Weihnachtslieder, die bis Silvester nicht verstummten… eine schöne Tradition, am 27. Dezember nicht alles weihnachtliche schlagartig verschwinden zu lassen. Die Gemütlichkeit des deutschen Weihnachtsmarktes mit seinen gut duftenden Glühweinständen hat mir hingegen ein bisschen gefehlt. Der Versuch diesen Brauch nach Amerika zu bringen, ist mal mehr (denkt man den Weihnachtsmarkt am Rande des Central Parks in New York), mal weniger gelungen. In Koziar´s Christmas Village hingegen kann man sich vor Weihnachtsstimmung gar nicht retten. Millionen Lichter bringen selbst einen Weihnachtsmuffel auf dem Weg durch verschiedene Themenbereiche dazu Weihnachtslieder aus der ganzen Welt mit zu trällern.


So lange und ausgiebig die Vorweihnachtszeit zelebriert wird, so kurz fällt dann Weihnachten selbst aus. An Heiligabend haben die Geschäfte bis abends geöffnet und schon am 26. Dezember geht der Alltag wieder los. Im Grunde haben die Amerikaner nur zwei Tage im Jahr, an dem die Geschäfte geschlossen bleiben; Thanksgiving und der erste Weihnachtsfeiertag… nur zwei Tage im Jahr einen typisch deutschen Sonntag. Auch Neujahr ist da keine Ausnahme. Silvester unterscheidet sich von Deutschland vor allem in Bezug auf Feuerwerk, das hier in den USA hauptsächlich organisiert an öffentlichen Orten veranstaltet wird. Privatleute schießen kaum Raketen in die Luft, zumal diese nicht leicht in den Geschäften zu finden sind.  Weiterlesen

New York im vorweihnachtlichen Zauber

New York im Advent. Auch wenn es wohl kaum vorstellbar ist, gewinnt die niemals schlafende Stadt vor Weihnachten noch an Leben. Besucher aus der ganzen Welt kommen zum Weihnachtsshopping in die Weltmetropole. Jedes Haus, jedes Geschäft ist innen wie außen weihnachtlich geschmückt. An jeder Ecke bilden sich Menschenschlangen, die sich für irgendetwas anstellen; für Schlittschuhfahren auf einer der vielen Eisflächen in der Stadt, für ein Foto ihres Kindes auf dem Schoß des Weihnachtsmannes oder oder oder. New York ist wirklich voll vor Weihnachten, alles dauert ein kleines bisschen länger und die Besinnlichkeit kommt etwas zu kurz. Trotzdem gewinnt die Stadt einen ganz besonderen Zauber, der so wohl nur vor Weihnachten entsteht. Alles blinkt, alles scheint; so wie DER Anziehungspunkt New Yorks zu dieser Zeit, der berühmte Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center. Steht man vor dem Baum mit der winzigen Eislaufbahn darunter und dreht sich rum, kann man an einer tollen Lichtershow an der Hauswand des gegenüber liegenden Kaufhauses teilhaben.

Manhattan bietet seinen Besuchern drei Weihnachtsmärkte. Der Weihnachtsmarkt im Bryant Park hinter der Public Library hat eine eigene Eislaufbahn. Die „Buden“ sind eher kleine Glashäuser, die im Dunkeln wirklich toll aussehen. Dennoch hat es nur wenig mit der Gemütlichkeit eines klassisch deutschen Weihnachtsmarktes zu tun.

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