Christmas Holidays

Schon Wochen vor Weihnachten begannen die Amerikaner jede Ecke ihres Landes weihnachtlich zu schmücken… glänzend, blinkend, glitzernd in allen nur denkbaren Farben. Im Grund konnte man gar nicht darum herum kommen, in Weihnachtsstimmung versetzt zu werden. Aus jedem nur vorhandene Lautsprecher erklangen Weihnachtslieder, die bis Silvester nicht verstummten… eine schöne Tradition, am 27. Dezember nicht alles weihnachtliche schlagartig verschwinden zu lassen. Die Gemütlichkeit des deutschen Weihnachtsmarktes mit seinen gut duftenden Glühweinständen hat mir hingegen ein bisschen gefehlt. Der Versuch diesen Brauch nach Amerika zu bringen, ist mal mehr (denkt man den Weihnachtsmarkt am Rande des Central Parks in New York), mal weniger gelungen. In Koziar´s Christmas Village hingegen kann man sich vor Weihnachtsstimmung gar nicht retten. Millionen Lichter bringen selbst einen Weihnachtsmuffel auf dem Weg durch verschiedene Themenbereiche dazu Weihnachtslieder aus der ganzen Welt mit zu trällern.


So lange und ausgiebig die Vorweihnachtszeit zelebriert wird, so kurz fällt dann Weihnachten selbst aus. An Heiligabend haben die Geschäfte bis abends geöffnet und schon am 26. Dezember geht der Alltag wieder los. Im Grunde haben die Amerikaner nur zwei Tage im Jahr, an dem die Geschäfte geschlossen bleiben; Thanksgiving und der erste Weihnachtsfeiertag… nur zwei Tage im Jahr einen typisch deutschen Sonntag. Auch Neujahr ist da keine Ausnahme. Silvester unterscheidet sich von Deutschland vor allem in Bezug auf Feuerwerk, das hier in den USA hauptsächlich organisiert an öffentlichen Orten veranstaltet wird. Privatleute schießen kaum Raketen in die Luft, zumal diese nicht leicht in den Geschäften zu finden sind.  Weiterlesen

New York im vorweihnachtlichen Zauber

New York im Advent. Auch wenn es wohl kaum vorstellbar ist, gewinnt die niemals schlafende Stadt vor Weihnachten noch an Leben. Besucher aus der ganzen Welt kommen zum Weihnachtsshopping in die Weltmetropole. Jedes Haus, jedes Geschäft ist innen wie außen weihnachtlich geschmückt. An jeder Ecke bilden sich Menschenschlangen, die sich für irgendetwas anstellen; für Schlittschuhfahren auf einer der vielen Eisflächen in der Stadt, für ein Foto ihres Kindes auf dem Schoß des Weihnachtsmannes oder oder oder. New York ist wirklich voll vor Weihnachten, alles dauert ein kleines bisschen länger und die Besinnlichkeit kommt etwas zu kurz. Trotzdem gewinnt die Stadt einen ganz besonderen Zauber, der so wohl nur vor Weihnachten entsteht. Alles blinkt, alles scheint; so wie DER Anziehungspunkt New Yorks zu dieser Zeit, der berühmte Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center. Steht man vor dem Baum mit der winzigen Eislaufbahn darunter und dreht sich rum, kann man an einer tollen Lichtershow an der Hauswand des gegenüber liegenden Kaufhauses teilhaben.

Manhattan bietet seinen Besuchern drei Weihnachtsmärkte. Der Weihnachtsmarkt im Bryant Park hinter der Public Library hat eine eigene Eislaufbahn. Die „Buden“ sind eher kleine Glashäuser, die im Dunkeln wirklich toll aussehen. Dennoch hat es nur wenig mit der Gemütlichkeit eines klassisch deutschen Weihnachtsmarktes zu tun.

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